Egal, ob in Zeiten wunderbarer Machterweise oder in einer scheinbar trockenen Bibellese vor dem Frühstück. Die gute Nachricht ist: Mose und Elia kommen und gehen, Jesus steigt mit uns auch den Berg wieder herunter in die Niederungen unseres Alltages. Außerdem werden wir ihn einmal in einer Herrlichkeit sehen dürfen, die alle „Taborerlebnisse“ hier in den Schatten stellen wird. Die Quelle des Lebens liegt immer im Jetzt. Wie gut haben wir es als Christen, denn Jesus ist immer im Jetzt zu finden. Heute, wenn ihr seine Stimme hört... heißt es im Hebräerbrief. Und Jesaja sagt: Jeden Morgen weckt er mir das Ohr, damit ich höre, wie Jünger hören. Der Heilige Geist in dir will zu einer Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt (Johannes 4, 16). Eine Quelle hat den Vorteil: man kann jederzeit neu nehmen. Man ist nicht auf gestern oder morgen angewiesen. Besonders, wenn sie durch die Zeitalter hindurchfließt bis ins ewige Leben. Glauben kannst du weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft. Glaube zeigt sich immer darin, ob du Gottes Wort jetzt ernst nimmst. Kurz vor der Auferstehung des Lazarus sehen wir die gleichen falschen Tendenzen bei Martha und Maria in ihrem Glauben. Johannes 11, 21:Herr, wärst du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben... Wir sehen Glauben nur für die Vergangenheit. Kurze Zeit darauf, nachdem Jesus in Vers 23 versichert „Dein Bruder wird auferstehen.“ (Vers 24) spricht Marta zu ihm: Ich weiß wohl, dass er auferstehen wird - bei der Auferstehung am Jüngsten Tage. Wir sehen nur Glauben für die Zukunft. Jesus aber will Glauben für das Jetzt und befiehlt (Vers 39): Hebt den Stein weg!Darum lasst uns bei allem guten Gedenken an vergangene Zeiten das Jetzt nicht vergessen. Unser Gott will gerade jetzt Beziehung zu uns. Er wartet in diesem Augenblick auf unsere Reaktion. Das Jetzt deiner Beziehung zu ihm entscheidet die Zukunft und löscht die Schuld der Vergangenheit.

A.M.